Skandinavien à discrétion Teil 4

Mittwoch, 16. September 2026

Heute geht es weiter, nachdem wir zwei Nächte auf dem schönen Stellplatz verbracht haben. Hier könnte man noch länger verweilen. Wir möchten das teils sonnige Wetter nutzen, um noch zwei Schotterpisten aus dem Buch in Angriff zu nehmen. Bevor wir aber den Platz verlassen haben wir noch eine wichtige Mission vor uns. Wir pflücken auf dem alten Friedhof Preiselbeeren. Diese werde ich später kochen. Wir sind gespannt, wie diese dann schmecken. Wir füllen ein ganzes Gonfiglas voll. Preiselbeeren haben wir bisher nur auf dem Teller gesehen, aber noch nie wachsen an Büschen.

Die erste Tour führt uns durch lichten Wald mit wunderbar farbigem Waldboden. Ein kleines Seelein zieht die Aufmerksamkeit auf uns, denn es leuchtet so schön in der Sonne und die farbigen Blätter, Sträucher und Kräuter sehen einfach wunderschön aus. Anschliessend an diese Tour folgt bald die Peer Gynt Seterveg Piste. Peer Gynt ist eigentlich ein dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen aus dem Jahr 1867. Es basiert auf der Geschichte von Peder Olson Jaga, welcher als Jäger, Fischer und Erzähler von Lügengeschichten bekannt war. Er lebte von 1732 bis 1785 auf einem Hof, an welchem wir auf der Route vorbeikommen. Auch diese Strasse ist mautpflichtig, aber sie lohnt sich sehr. Stetig führt die Strasse nach oben auf einen Bergkamm im Fjell. Wir steigen aus und bewundern die Gegend. Ein eisiger Wind bläst und so ist es empfindlich kalt hier oben auf 1160 Metern. Die Farben des Fjells sind genial und wir sind wieder begeistert. Man kann sich nicht satt sehen. Der Herbst zeigt sich mir von einer ganz neuen Seite. Ich beschrieb bisher den Herbst immer mit Wörtern wie: Nebel, nass, kühl, farbige Bäume, aber so farbenfroh habe ich Herbst noch nie erlebt wie hier in Norwegen. Diese Strecke ist sehr schön und wir sind dankbar und froh, sie gefahren zu haben. Am Hof von Peer Gynt fahren wir vorbei. Es stehen ein paar ältere Häuser da und ein Wasserrad. Wir halten nicht an, denn wir sind diese Route ja nicht wegen diesem Peer Gynt gefahren, sondern wegen der Natur und Landschaft.

Um 17h stellen wir uns auf einen Parkplatz mit guter Internetverbindung, denn wir haben einen Video-Call mit Freunden, die momentan in Peru am Reisen sind, abgemacht. Es ist schön, mit ihnen zu plaudern und sie zu sehen. Im Anschluss fahren wir zu einer Raststätte mit einem Elchbeobachtungsturm. Mal sehen, ob wir etwas sichten. Es stehen schon einige Leute ausgerüstet mit Ferngläsern und Kameras auf dem Turm. Die Sümpfe vom Fokstumyra Natruschutzgebiet ist beliebt bei Elchen. Wir werden sehen ob wir Glück haben. Zuerst sind wir aber beeindruckt von der grandiosen Abendsonne! Die Landschaft sieht einfach fantastisch aus in diesem Licht. Vom Turm aus hat man eine gute Sicht auf dieses Feuchtgebiet. Die Sicht ist vor allem gut, als die Sonne untergegangen ist, denn sonst schaut man direkt in die tief liegende Sonne. Ein Franzose zeigt uns eine ässende Elchkuh in der Ferne. Urs schaut durch den Feldstecher und ich durch das Teleobjektiv. Cool, dass wir einen Elch sehen und schon bald entdecken wir noch zwei andere. Leider sind die Tiere weit weg, aber es ist dennoch ein schönes Erlebnis. Ein Einheimischer erzählt uns, dass heute Abend nicht viel los sei. An manchen Abenden sehe man bis 20 Elche. Vor ein paar Jahren haben sie einmal 70 gezählt.

Nach dem Essen recherchiere ich ein bisschen über dieses Feuchtgebiet und das Leben der Elche. Ich finde heraus, dass es direkt im Feuchtgebiet nochmals einen Turm gibt für Tierbeobachtungen. Man muss von einem Wanderparkplatz 30 Minuten über Holzbohlen zum Beobachtungsturm laufen. Wäre das nicht auch etwas für uns? Wenn wir Elche sehen, wären wir sicher näher dran. KI macht mir einen Marschplan für morgen früh. Ich erzähle Urs von meinen Ideen und er ist mässig begeistert. Wecker stellen und früh aufstehen und dann noch in die Kälte hinaus ist nicht so sein Ding. Vor allem wegen der Kälte ist er nicht so begeistert. Es soll morgen früh etwa 1° sein und das ist kalt, wenn man aus dem warmen Bett kommt. Man muss dann ja auch noch länger in der Kälte rumstehen. Ich erwärme mich immer mehr für diese Idee und hoffe, dass die Begeisterung bei Urs über Nacht noch wächst. Wir stellen den Wecker um 05h05. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Getraue ich mich im Morgengrauen einfach draussen in einem Elchgebiet unterwegs zu sein?

Donnerstag, 17. September 2026

Der Wecker klingelt und wir stehen auf. Alles ist dunkel und wir sind die Ersten auf dem Parkplatz, die so früh am Morgen sich abfahrbereit machen. Um 5h35 sind wir so weit und fahren zum ca. 5 Km entfernten Parkplatz. Kurz davor schlafen Schafe auf dem schmalen Strässchen. Brutal werden sie durch unsere Autolichter geweckt, stehen träge auf und bewegen sich langsam auf die angrenzende Wiese. Einigen muss ich nachhelfen, in dem ich aussteige und sie wegscheuche. Man wird auch nicht aufgeweckt zu so einer frühen Morgenstunde! Warm angezogen, das heisst mit langen Unterhosen, Mütze, Handschuhen und Halstuch, machen wir uns auf den Weg. Es beginnt schon dämmerig zu werden, so dass wir unsere Taschenlampen gar nicht brauchen. Auf dem Bretterweg zu Laufen geht für Urs gut, aber zwischendurch auf der unebenen Wiese muss er aufpassen. Man muss zum Teil dem Matsch ausweichen, denn das sind Spuren des Regens der letzten Tage. Wir sind dankbar, dass es heute trocken ist. Mein Blick wandert mach rechts und da sehe ich eine Elchdame im Gebüsch. Die Ohren sind gross und sie schaut uns an. Leider habe ich die Kamera ganz unten im Rucksack. Als Urs die Kamera herausgeholt hat, ist die Elchdame im Unterholz verschwunden. Wir haben unseren ersten Elch gesehen! Auch ohne Bild ein schönes Erlebnis.

Ich habe irgendwie schon Respekt vor diesen doch recht grossen Tieren. Vor allem in der Brunftzeit können die Männchen doch recht draufgängerisch und angriffiger sein als sonst. Wir laufen weiter und mir ist es ein bisschen komisch zu Mute. Der Wunsch einen Elch zu sehen ist gross, aber trotzdem habe ich auch ein bisschen Angst. Endlich kommen wir zum Beobachtungsturm. Mittlerweile ist es ca. 5h25 und es wird immer heller. Wir steigen die Treppen hoch und mir geht’s bestens, denn hier fühle ich mich wohl und geschützt. Jetzt kann die Suche und da Warten losgehen. Wir suchen die Gegend ab. Nichts, ausser einer schönen Morgenstimmung. Leichter Nebel liegt über dem Feuchtgebiet. Wir warten und haben es ja auch nicht eilig wieder zurückzugehen. Es kann noch viel passieren. Auf einmal hören wir das Stöhnen eines Elches. Bald darauf kommt ein Männchen angerannt. Er ist ganz nah und wir verharren und beobachten die Szene. Er kommt in grossen Schritten mit schaukelndem Gang. Beeindruckend! Das Geweih ist noch nicht so gross und es scheint somit eher ein jüngerer Herr zu sein. Da entdecken wir zwei Weibchen. Um diese buhlt er und möchte ihnen imponieren und sie für sich gewinnen. Diese zwei Elchdamen zeigen sich nicht so beindruck und versuchen zu entkommen, was ihnen auch gelingt. Für uns ein beeindruckendes und imposantes Erlebnis. Auch der Elch verschwindet in den Büschen in der Nähe des Bohlenweges. Urs geht hinab und spaziert ein bisschen auf dem Weg. Ich bleibe liebere auf dem Turm. Bald kehrt der Elch zurück und ich sehe ihn wieder prächtig vor mir. Urs hat ihn von unten auch gesehen und kommt wieder zurück auf den Turm, denn von oben hat man den besseren Überblick. Die Kälte kriecht uns nun in die Knochen und ich habe eiskalte Finger. Urs bekommt langsam kalte Füsse und so laufen wir wieder zurück zum Auto. In der Ferne sehen wir durch die Büsche den Elch noch weiden. Um 8h25 sind wir zurück und sind froh um das warme Auto. Wir essen Frühstück und sind noch ganz sprachlos und happy über das schöne interessante Elcherlebnis.

Um 11h20 machen wir uns auf den Weg. Bald sind wir wieder auf der E6. Die Strasse führt am Rande eines Nationalparkes vorbei. Man sieht eine unglaubliche Weite und da entdeckt Urs am Strassenrand Leute mit Kameras durch einen Haag schauen. Was die da Besonderes sehen? Bald ist der Grund klar. Sie sehen Moschusochsen. Wow, so cool und Urs sucht einen Ort, um zu wenden. Da kein Auto kommt, lässt er mich bei den Leuten aussteigen und fährt zum nahen Parkplatz. Ich schaue mich am Zaun um und schaue über die Bahnlinie. In einiger Entfernung weiden tatsächlich vier grosse mächtige Moschusochsen. Diese Tiere leben heute hauptsächlich in den arktischen Tundren von Grönland und Kanada. In Alaska wurden sie wieder angesiedelt und hier im Dovrefjell Nationalpark leben freilebende Tiere, die im 20. Jhd. Aus Grönland eingeführt wurden. Einige Tiere sind auch von Norwegen über die Grenze nach Schweden gewandert. Die Männchen sind bis zu 1m50 hoch. Der Gesamtbestand der Tiere nimmt ab und wurde Ende 2020 auf rund 150 000 Tiere weltweit geschätzt. In Skandinavien sind es etwa 250 – 300 Moschusochsen. Diese Tiere können bis 60 km/h schnell rennen. Das hohe Tempo erreichen die bis zu 400 Kg schweren Tiere aber nur auf kurzen Strecken. Wow was haben wir heute für ein Glück, Elche und Moschusochsen zu sehen.

Unterwegs besuchen wir die Kirche in Rennebu. Die Kirche wäre schön anzusehen, aber leider hat sie geschlossen. Laut Internet schliesst sie um 14h, aber sie hat schon vorher zu. Vielleicht ist das das Problem der Nebenreisezeit. Wir sehen uns auch die zur Kirche passend rote Brücke an. Nun haben wir leichten Hunger, setzen uns auf eine Bank und essen Elchwurst! Das passt doch zum heutigen Tag! Wir suchen uns einen Platz für die Nacht und werden bei einem Rastplatz an einer wenig befahren Schotterstrasse fündig. Wir können die Sonne noch draussen geniessen, bevor Urs in der Bratpfanne auf dem Gaskocher Hamburger bruzzelt. Wir essen im geheizten Auto und die Burger schmecken wunderbar. Dazu stossen wir, auf unsere Elchsafari, miteinander mit einem Rimus an.

Freitag, 18. September 2026

Wir stehen spät auf und frühstücken. Ich arbeite an der Webseite, damit ich bald wieder einen Bericht hochladen kann. Heute müssen wir noch unsere Trockentrenntoilette leeren und neu mit Kokosfaser einstreuen. So ungefähr 10 Tage hält eine Füllung, bevor wir wechseln müssen. Endlich ist alle erledigt und aufgeräumt. Wir fahren erste um 14h50 los. Heute brauchen wir unbedingt Diesel und Wasser. Diesel tanken wir in einer kleineren Ortschaft. Wir haben bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass der Diesel in Stadtnähe eher teurer ist als auf dem Land. Für das Wasser fahren wir auf Mautfreien Stassen eine VE an. Ein gutes Gefühl, nachdem auch der Wassertank gefüllt ist. Jetzt sind wir wieder autonom und da gefällt uns. Im nahen Rema 1000 kaufen wir ein. Einkaufen im Ausland machen Urs und ich sehr gerne, nur das Verstauen in kleinen Autos ist jeweils dann eine etwas grössere Mission, welche ich meist übernehme. Um 17h40 verlassen wir den Rema 1000 und fahren zu unserem einprogrammierten Übernachtungsplatz. Der Platz ist nicht unsere erste Wahl, aber wir sind froh, etwas gefunden zu haben.

Samstag, 19. September 2026

Heute vor 3 Wochen sind wir von zu Hause losgefahren. Wir haben schon viel Schönes gesehen, sind viele Strassenkilometer und Schotterpisten gefahren. Heute ist der erste Regentag, an dem wir eine längere Distanz Autofahren. Es sieht alles verhangen und grau aus. Immer wieder regnet es, aber dies stört uns in dieser Gegend nicht. Die Region um Trondheim ist voll Mautstationen. Wir versuchen einen Weg zu wählen, auf dem wir möglichst mit wenig Maut davonkommen. In der Umgebung Trondheim gibt es etliche Höfe und Weizenfelder. Es ist ein anderes Norwegen, als das, was wir bis jetzt gesehen haben. Laut google gibt es unweit der E6 eine steinerne Kirche, welche sehr schön sein soll. Leider ist die Kirche Alstadhaug geschlossen. Wir sind wirklich für solche Sehenswürdigkeiten nicht in der idealen Saison unterwegs. Wir schlendern durch den Friedhof uns studieren die Namen auf den Grabsteinen. Leider stellen wir fest, dass etliche junge Menschen und Kinder schon verstorben sind. Die Grabsteine erzählen so ihre Geschichten. Uns fällt auf, dass es sehr alte Grabsteine gibt. Wir entdecken einen, der sogar 250 Jahre alt ist.

Menschen die 1776 auf die Welt gekommen sind, haben wahrlich in einer anderen Zeit gelebt. So einen alten Grabstein und Grab habe ich noch nie gesehen. An was sind die Menschen so froh gestorben? Und was ist den Kindern passiert? Auf einem Grabstein steht der Name eines Kindes, welches nur 1 Tag alt geworden ist und zwar auf den Tag genau vor 52 Jahren auf die Welt gekommen ist. Am 20. Sept ist es wieder gestorben. Was für Tragödien sich da abgespielt haben. Bei uns sieht man nicht so viele Kinder und Junge auf den Friedhöfen. Vielleicht liegt es daran, dass unsere Gräber nach max. 25 Jahren wieder aufgehoben werden. Wären die Gräber älter, wäre das Bild vielleicht auch anders. In früheren Zeiten gab es auch noch nicht so viele Behandlungsmethoden und Möglichkeiten. Die Menschen starben an Dingen, an denen man heute nicht mehr so schnell stirbt. Trondheim haben wir ja bereits hinter uns und bald kommen wir in nach Steinkjer. Kaum passiert, zeigt unser Kilometerzähler beim Auto um 17h19 den 10 000 – sten Kilometer an. Es geht an einem See entlang zu unserem einprogrammierten Übernachtungsplatz. Ein kleiner schmaler Schotterweg führt von der Strasse ab und endet mit einer Kehrschleife in einer Sackgasse. Wäre nicht alles so nass und eher matschig, hätten wir unsere Stühle rausgenommen und es uns auf dem Wiesenplätzchen vor dem Auto gemütlich gemacht. Stattdessen tropft der Regen auf unser Dach, aber auch das kann sehr schön, gemütlich und angenehm sein. Ich koche uns ein feines Abendessen. Es gib Mais aus dem Duromatic und dazu eine «Eierschwämmli-Sauce». Es schmeckt uns sehr gut! Den Abend verbringen wir mit Schreiben und Urs mit Routen-Karten machen.

Sonntag, 20. September 2026

Nach einem Video-Call mit einer Freundin verlassen den Platz und halten wenige Kilometer später wieder an. Hier sind die Bola-Felsritzungen. Wenn wir schon daran vorbeikommen, möchten wir auch anhalten und sie uns ansehen. Zudem tut uns ein Spaziergang gut. Wir machen uns auf den Weg und komme nach ca. 400 Metern zu der Felszeichnung. Man erkennt das Rentier in Originalgrösse ganz genau. Dieses Bild wurde als wahrscheinlich die bekannteste und schönste aller norwegischen Ritzungen bezeichnet. Die Zeichnung wurde 1842 entdeckt. Wir folgen nach der Besichtigung dem Rundgang und gelangen in einen schönen Wald mit moosbedecktem Boden. Schon bald entdecken wir einen Haufen Federn. Da muss ein Kampf stattgefunden haben und der Vogel wird den Kampf sehr wahrscheinlich verloren haben. Auf Infotafeln wird über Tiere informiert, welche in diesem Gebiet leben. Das sind Bären, Luchse, Eulen, Elche, Rehe und Füchse. Der Weg führt über Wurzeln schmal zwischen zig Heidelbeerstauden vorbei. Einige sind abgeerntet, aber es hat Heidelbeeren so weit das Auge reicht. Die Früchte sind relativ gross und schmecken sehr gut. Urs und ich können nicht widerstehen und auf dem ganzen Rückweg wandern einige 100 Gramms in unsere Münder. Das war ein feiner Znüni!

Wir verlassen den Parkplatz und fahren zum Formofossen. Ganz in der Nähe haben wir einmal übernachtet, aber diesen Wasserfall haben wir nicht gesehen. Unweit des Wasserfalls kann man das Auto abstellen. Urs nimmt die Drohne mit und möchte sie über den Wasserfall fliegen lassen. Den Mut haben wir aber nicht so, denn die Gischt ist recht gross und das Wasser fliesst wild und mit lautem Getöse. Das Wasser stürzt in eine Felsschlucht. Im Fels sieht man einen schönen Strudeltopf. Wir lassen die Drohne nur schnell fliegen und nicht weit. Ein paar Bilder in einer anderen Perspektive sind sicher schön.

Wir kommen zur Küstenstrasse Fv17 und treffen nach 17h auf einem schönen Übernachtungsplatz ein. Der Platz liegt an einem See und ist ruhig gelegen, da er ein wenig von der Strasse entfernt ist. Schon unterwegs hat es begonnen zu regnen. Wir starten einen Video Call mit Livia und Nayla. Das ist schön und wir freuen uns mit ihnen zu plaudern und sie zu sehen. Wir vermissen unsere Kinder und Enkelkinder schon ein bisschen. Mit einem durchs Telefon geschickten Küsschen und einem Winken verabschieden wir uns. Jetzt koche ich das Abendessen. Es gibt Teigwaren, Spinat und Lammgehacktes. Dies kennen wir bei uns in der Schweiz nicht und deshalb wollen wir es probieren. Es schmeckt ganz gut, aber man muss Lammfleisch mögen. Nach dem Aufräumen machen wir es uns gemütlich. Ab und zu regnet es leicht auf unser Dach.

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