29. September – 2. Oktober 2025
Wir warten immer noch auf unser neues Wohnmobil von Rhön Camp. Da es noch einiges zum Besprechen gibt, nutzen wir die nächsten Tage für einen Besuch bei der Firma Rhön Camp in Schondra.
Unsere erste Nacht verbringen wir in Besigheim. Der Stellplatz ist nichts Besonderes, aber umso mehr die Altstadt von Besigheim. Türme zeugen von der mittelalterlichen Geschichte. Die Stadt wird von zwei Flüssen, dem Neckar und der Enz, umgeben. Die Flusshänge werden von Weinbergen gesäumt. Bereits 1153 wurde Besigheim schon in einer Urkunde erwähnt. Viele schöne Fachwerkhäuser laden zu einem Spaziergang ein. Die Altstadt von Besigheim gefällt uns sehr gut und ist sicherlich wieder einmal einen Besuch wert.
Am nächsten Tag sehen wir das erste Mal unser neues Auto! Dies freut uns natürlich sehr, denn bisher haben wir nur einige Fotos zu Gesicht bekommen. Mit dem Verantwortlichen Mitarbeiter besprechen wir die letzten Dinge. Es ist gut, dies vor Ort zu tun. Einzig die Auswahl der Polsterfarben ist nicht zufriedenstellend für uns. Wir wünschen uns ein Polster in Anthrazit, aber diese Farbe ist in den 30 verschiedenen Farben des Musterbogens nicht zu finden. Das einzige dunkelgrau hat einen deutlichen Braunstich und passt irgendwie nicht zu unserem hellgrauen Filz der Wandverkleidung. Wir machen das Beste draus und wählen eine Farbe aus.
In Elfershausen finden wir einen geeigneten Stellplatz für die Nacht. In Gehdistanz reizt uns ein Abendessen im einfachen Dorfrestaurant Adler mit der google Bewertung 4,6. Das Essen schmeckt uns gut. Nahe beim Stellplatz überrascht uns ein Eisautomat, an dem man rund um die Uhr ein lokal produziertes Glacé beziehen kann. Diesen Dessert können wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Wie meist, kommen in der Nacht noch Gedanken rund um unser neues Wohnmobil auf. Der Polsterstoff und die Rückenlehne der Sitzbank lassen uns keine Ruhe. Wir fahren die 30 Minuten nochmals zurück und suchen erneut das Gespräch. Wir telefonieren mit dem Polsterer und dürfen im Anschluss zu ihm fahren. Die Auswahl an Polsterstoffen erschlägt uns beinahe. Wir nehmen ca. 8 Musterbögen mit, damit wir sie bei allen Lichtverhältnissen anschauen und darüber brüten können. In Stein an der Strasse, so heisst die Ortschaft wirklich, stellen wir uns auf den abgelegenen Parkplatz eines Erlebnisparks. Im Ausschlussverfahren wählen wir die Polsterfarbenfavoriten aus. Im Schatten, in der Sonne, im Kunstlicht werden diese Favoriten geprüft und wir sind uns bald einig. Wir haben unser Anthrazit gefunden!
Am nächsten Morgen bringen wir die Musterbögen zurück, bevor wir die Heimreise antreten.
















