Donnerstag, 30. Mai 2019
Wir verbringen zu viert noch gut zwei Stunden beim ‚gsprächeln‘ und einem nachhaltigen Frühstück mit „Pain au Chocolat“. Dann heisst es Abschied zu nehmen. Es fällt uns schwer, unsere Kinder einfach ziehen zu lassen – oder ziehen wir einfach weiter? Das kommt wohl auf den Standpunkt an. Ganz trockenen Auges geht das nicht von statten.
Wir nutzen den Auffahrtstag, um auf der Autobahn mit wenigen Lastwagen möglichst weit bis Puttgarden zu kommen. Wir wollen nämlich die Fähren auf der Vogelroute, also Puttgarden – Rodby und Helsingor – Helsingborg nicht am Wochenende nehmen, da diese dann meistens teurer sind. Wir zielen damit also auf den Freitag. Wir kommen gut voran. Die Autobahn führt uns ostwärts durch Holland nach Osnabrück, Bremen, Hamburg. Wir finden einen Übernachtungsplatz in Reinfeld, das liegt zwischen Hamburg und Kiel. Die offiziellen Plätze für die Womos sind bereits besetzt. Zum Glück finden wir auf dem Parkplatz noch ein Plätzchen für uns.
Freitag, 31. Mai 2019
Ursi kauft Brötchen in der nahgelegenen Bäckerei. Wir wissen jetzt wieso man von Schweizerdeutsch spricht. Dabei geht es wohl weniger um den Dialekt, sondern um die schweizerisch spezifischen Worte. Bei der Frage, ob das Gebäck Weinbeeren enthalte wird sie nur fragend angeschaut. Auch mit Sultaninen kann sie sich immer noch nicht verständigen. Erst mit ‚Rosinen‘ verstehen sie sich…
Unsere Route nach Puttgarden versehen wir mit verschiedenen Zwischenstopps. Zum einen suchen wir in einem Camping Shop einen Schwingbesen, möglichst plastifiziert oder gummiert so dass die Antihaftbeschichtung unserer Pfannen nicht leiden muss. Mit dem Schwingbesen ist die nächste sprachliche Hürde zu überwinden. Der Verkäufer fragt was das sei. Auch mit meiner Erklärung, dass man damit z.B. die Suppe umrühre hilft ihm nicht weiter, dass es ein Kochutensil ist hat er jedoch begriffen. „Wir tasten uns mal vor“, meint er. Erst als Ursi von ‚Eier schlagen‘ spricht, fällt ihm der Groschen – ein Schneebesen!!! Leider war keiner im Angebot. Im zweiten Laden werden wir jedoch fündig.
Im Bauhaus suchen wir nach Metallwinkeln, denn bei unserem Veloträger in der Fahrzeuggarage sind solche gebrochen. Wir finden was wir suchen, haben aber keine Ahnung, ob die bestehenden Schrauben von der Länge her noch passen. Wenn nötig, können wir diese auch in Schweden oder Finnland noch kaufen.
Nach etwas mehr als 1 1/2 Stunden reiner Fahrzeit kommen wir in Puttgarden bei der Fähre an. Wir kaufen ein Kombiticket für die zwei Fähren. Kostenpunkt: 234.- Euro. Zwischen den beiden Fährpassagen müssen wir Dänemark durchqueren, was ebenfalls etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt. Ursi findet in unseren Stellplatzführern einen schönen Platz, welcher nur ca. 20 Fahrminuten vom Fährhafen entfernt liegt. Auf der nahegelegenen Wiese geniessen wir bei Abendsonne unser Picknick mit Burgern. Schweden zeigt sich von der besten Seite.
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Tolle Beiträge von Euch!!
Herzlichi Grüessli und wieter viel Spass!!
Lis & Franky
Hallo ihr Lieben
Das sieht wirklich toll aus und tönt schon richtig Abendteuerlich😉… Weiterhin gute Fahrt und viele schöne Augenblicke und Momente. Herzliche Grüsse Barbara
Liebe Ursi und Urs
Da habt ihr ja schon viel Tolles erlebt. Danke für eure sehr spannenden Beiträge. Und weiterhin eine gute, erlebnisreiche Fahrt durch Schweden!
Herzliche Grüsse, Vreni & Beat