Skandinavien 24 Deutschland – Zurück in die Schweiz

Donnerstag, 8. August 2019

Gestern haben wir uns auf den deutschen Autobahnen durch zahlreiche Baustellen und reichlich Stau gekämpft. So sind wir noch vor dem Feierabendverkehr auf den Stellplatz in Bramsche gefahren. Im nahen Restaurant assen wir Schnitzel mit Beilage. Wir liessen uns nochmals die letzten Tage durch den Kopf gehen. Nun sind wir tatsächlich in Deutschland angekommen, also schon beinahe zu Hause.

Heute Morgen klingelt der Wecker bereits um 7.00 Uhr. Nach einer erfrischenden Dusche verlassen wir den Stellpatz um ca 8.00 Uhr. Wir kommen besser voran als gestern Mittag und rücken unserem Ziel an der Mosel immer näher. Um 13.45 Uhr sind wir auf dem Stellplatz in Enkirch. Die Mosel-Gegend haben wir schon diverse Male besucht. Ein sehr schöner Fluss mit herrlichen Fahrradwegen, hübschen Dörfern, Burgen und Weinbergen. An der Mosel bei Bremm liegen mit 380 m und einer Neigung bis zu 68 Grad die steilsten Rebberge Europas. Stellplätze gibt es in dieser Region wie Sand am Meer, also sehr beliebt bei Wohnmobillisten. Wir richten uns auf der Wiese des grossen Stellplatzes in Enkirch ein und schon bald kommen unsere lieben Freunde an! Die Freude des Wiedersehens ist gross und schnell werden gegenseitig die Ferienerlebnisse ausgetauscht. Wir verbringen zusammen einen gemütlichen Nachmittag und einen schmackhaften Grillabend mit wunderbarem Lammfleisch aus Metzgerei in Dover (England). Für uns ist dies noch amüsant, denn wir haben unsere lange Reise mit England begonnen und so schliesst sich irgendwie der Kreis mit England.

Die Frage, ob mit dem Auto alles ohne Panne geklappt hat, können wir nur mit Ja beantworten. Nun füllt Urs Öl auf und lässt dummerweise beim Schliessen den Deckel der Einfüllöffnung fallen. Er verschwindet im Motorraum. Urs will ihn unter dem Auto hervorholen. Aber der Deckel ist nicht zu sehen, denn er liegt irgendwo im Motorraum, welcher nicht einfach so zugänglich ist, da er unten eine Kunststoffverschalung hat. Keine Panne, dennoch können wir ohne diesen Deckel nicht weiterfahren. Schnell fahren sie auf die Ausgleichskeile und bald liegt Urs mit seinem Freund unter dem Auto und sie schrauben die Verschalung ab. Zum Glück hat Frank kurz darauf den Deckel in der Hand und wir können es uns wieder gemütlich machen.

Freitag, 9. August 2019

Wir verbringen einen gemütlichen Morgen an der Mosel, bevor wir kurz vor 14h zum nächsten Stellplatz in den Vogesen aufbrechen. Jeder fährt für sich, denn unsere Freunde sind mit ihrem VW Bus schneller als wir mit dem Wohnmobil. Wir kommen gut voran und treffen knapp 5 Stunden später am abgemachten Ziel ein. Da sich dieser Parkplatz nicht gut für einen Grillabend und eine Nacht eignet, entscheiden wir uns für einen anderen Picknickplatz mit zwei Holztischen. Wow, was für ein cooles Plätzchen! Die Aussicht vom Platz ist wunderbar. Es ist in den Hügeln auch nicht mehr so heiss wie im Elsass und am Rhein. Der Himmel hat sich mit Wolken überzogen und Wind kommt auf. Wir lassen uns davon nicht abschrecken und machen es unter der Markise vom VW Bus gemütlich. Zum Abendessen gibt es heute Poulet auf dem Grill. Obwohl es immer stürmischer wird, bleiben wir so lange draussen, bis es für die Markise wegen des Sturmes kritisch wird und es zu regnen beginnt. Mit Freunden unterwegs zu sein, schätzen wir sehr. Danke für die tolle Gemeinschaft!

Samstag, 10. August

Nach einer regnerischen Nacht verabschieden wir uns voneinander, dann macht sich jeder auf den Heimweg. Durch den Schwarzwald kommen wir in Stühlingen an die Schweizergrenze, welche wir am 22. Mai verlassen haben. Wir haben über 13 700 km zurückgelegt und dabei viel erlebt! Wir werden nun den Vater von Urs besuchen. Je nach dem wie es ihm geht, werden wir nochmals bis Ende August unterwegs sein.

Während dieser Zeit werden wir keinen Blog schreiben, jedoch auf der Karte eintragen wo wir sind. Im September verfassen wir noch ein Fazit über unsere Reise. Schön, dass ihr unseren Blog besucht habt und somit auch ein bisschen mit uns unterwegs gewesen seid! Herzlichen Dank für die erhaltenen Echos hier im Blog als Kommentar, oder über WhatsApp etc. Das hat uns jeweils sehr gefreut und ermutigt weiter zu schreiben.

2 Kommentare to “Skandinavien 24 Deutschland – Zurück in die Schweiz”

  1. Fabienne+André

    Sali zäme
    Ein zufälliger Treff am Cali-Day 2019, Adresse ausgetauscht und nun konnten wir Eure Reise etwas mitverfolgen. Spannend und super tolle Bilder!
    Wir freuen uns auf weitere tolle Erzählungen von Euch.
    Macheds guet und vielleicht sieht man sich wieder am Cali-Day 2020 😉
    Lg Fabienne & André

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