Schweiz – Ausflug ins Seleger – Moor

14. – 17. Mai 2021

Das Auffahrtswochenende steht vor der Tür, aber das Wetter zeigt sich nicht von der besten Seite. Dennoch entschliessen wir uns, mit unseren Freunden die freien Tage zu verbringen. An unserem Übernachtungsort angekommen steht das Bimobil von unseren Freunden schon da. Aufgrund des wechselhaften Wetters überspannt bald ein wunderbarer Regenbogen unsere Fahrzeuge. Die Abendstimmung ist sehr schön und es ergeben sich tolle Fotomotive.

Annette hat für uns alle gekocht und wir geniessen an der Wärme und im Trockenen einen schönen Abend miteinander. Am nächsten Morgen steht einem Besuch im Seleger Moor-Park nichts mehr im Wege. Wegen der Coronasituation müssen wir Tickets mit einer Eintrittszeitangabe online buchen. Der Park ist sehr schön angelegt und für uns schön, dass die Menschenmasse sich in Grenzen hält. Der Park Seleger Moor ist eine wildromantische Parklandschaft auf einer Fläche von rund 14 Fussballfeldern. Sie beherbergt die umfangreichste Rhododendren- und Azaleensammlung der Schweiz. Viele der in der Moorlandschaft wachsenden Sorten hat der Gründer des Parks, Robert Seleger, selber gezüchtet. Die Rhododendren sind zum Teil am Blühen, stehen aber leider noch am Anfang ihrer Blütezeit. Auch die Azaleen sind etwas spät dran und somit noch nicht ganz in voller Blüte.

Auf dem Parkplatz planen wir unsere weitere Route. In der Nähe von Ruswil finden wir am Waldrand einen Parkplatz, auf dem wir stehen können. Es beginnt zu regnen und dies ist das Zeichen für ein kleines Nickerchen. Zum Abendessen koche ich für uns alle einen Risotto. Mit Pfanne und allem was wir brauchen eilen wir ins Bimobil. Es regnet mittlerweile ziemlich stark. Zu viert haben wir sicher mehr Platz bei ihnen im Auto als bei uns. Es ist schön miteinander zu plaudern und so vergeht die Zeit wie im Fluge.

Den nächsten Tag verbringen wir mit Spiele spielen. Schön, dass auch unsere Freunde gerne spielen. Bei der erst besten Regenpause nutzen wir die Gelegenheit und los geht’s zum Mittelpunkt des Kanton Luzerns. Wir folgen dem Wegweiser und kommen 15 Minuten später zu einer Bank mit einer Hinweistafel.

Gegen Abend verabschieden wir uns von unseren Freunden, denn wir haben morgen Montag einen Termin bei Storm72 in Zollbrück, unserem Offroad-Umbauer. Wir hören Geräusche und möchten diese noch vor unserem nächsten Urlaub kontrollieren lassen. Über schmale Strassen finden wir einen Übernachtungsplatz an einer kleinen Strasse am Waldrand. Wir Kochen uns etwas Kleines und verbringen zusammen einen schönen Abend in unserem Cali, während dem der Regen auf unser Autodach trommelt.

Der Wecker klingelt und wir stehen auf. Wir haben unten geschlafen, so dass das Dach nicht nass wird. Um 8h müssen wir bei Tom’s Werkstatt sein. Unser Auto kommt auf den Lift und wird kontrolliert. Nachdem nochmals alle Schrauben angezogen wurden wird in einer anderen Garage noch die Spur kontrolliert. Jetzt sollte alles gut sein und zur Probe fahren wir durch die Hügel im Emmental. Ohne Plan und Route fahren wir los und wählen ganz spontan kleine Strassen. Das macht Spass und ist wunderschön. Über Mutzlenberg, Atzlischwand, Arni, Obersburg kommen wir nach Burgdorf. Von hier aus geht’s auf die Autobahn und um 15.00 Uhr sind wir zurück in Hallau.

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